Ausnahmsweise ohne Hirvigo machten wir uns heute morgen auf den Weg. Wir erklommen die Tromsøbrua und genossen den Ausblick – mit tosendem Verkehrslärm im Rücken. So war die Aussicht schnell genossen und wir marschierten ins Stadtzentrum.
Von auf unserer Stadtkarte hervorgehobenen Sehenswürdigkeiten geleitet schlenderten wir durch die Gassen. Ein schönes Gebäude da, ein Kathedrählchen hier, Wissenswertes über Lachse dort und schon erreichten wir das Polaria am Ende der Flaniermeile. Nach unserem Besuch wissen wir nun Bescheid über die Meeresverschmutzung, die Eisschmelze, die Polarlichter und die Basketballfertigkeiten von Robben.

Nach soviel Neuerlerntem musste eine Belohnung her. In dem ältesten Pub von Tromsø gönnten wir uns ein Bier. Medium. Je eins. Macht 210 NOK. Nichtsdestotrotz mundete das Gebräu und das an ein Irish-Pub erinnernde Ambiente gefiel. Wie würden Ølhallen weiterempfehlen (Kreditkarte nicht vergessen…).
Wieder zurück bei Hirvigo wurde die Thermowäsche montiert: jetzt geht’s per Seilbahn auf den Fjellheisen – einen Hügel/Berg neben Tromsø. Dick eingepackt erreichten wir die Talstation und hatten den Ticketautomaten bereits auf Deutsch gestellt, als uns ein eifriger Mitarbeiter der Seilbahn aufhielt. Heute geht keiner mehr hoch, sie müssen die Leute runterholen: auf dem Gipfel «chutets wie die Sau». Etwas enttäuscht aber dennoch gewillt, die Stadt von oben zu überblicken, liessen wir uns einen geeigneten Weg zu einem Aussichtspunkt erklären. «Just go straight under the ropes», waren seine Worte. Er dachte wohl, wir hätten Steigeisen dabei: es ging von Schritt zu Schritt stotziger nach oben. Wir kamen doch etwas ins Schwitzen… Doch der Aufstieg hat sich gelohnt!
Zurück auf dem Campingplatz erwartete uns Hirvigo bereits sehnsüchtigst. War heute wohl etwas langweilig für ihn. Ob morgen die Räder wieder rollen, wissen wir noch nicht: Es kommt wies kommt.

























Weiter im Text und viel Vergnügen mit den besten Grüssen aus Bern
Di farbigä hüsli gseh de schnüsig us, u d seehüng natürlech ou!