Tag 55: Zurück zu Hause

Um 07:00 Uhr hiess es das letzte Mal guten Morgen in Hirvigo. Vor dem Check-out musste die nette Campingbesitzerin nur noch kurz den Stromzähler ablesen. „Sie haben sehr viel Strom verbraucht, 16kWh!“ Da guckten wir uns mit grossen Augen an; Notebook, Smartphone und Kamera können niemals soviel Strom verbraucht haben. Nach mehrmaligem Bestätigen, dass wir keine elektrische Heizung besitzen, zeigte sich die Dame kulant und verrechnete nur die standardmässigen 3kWh (was ja auch schon genug ist…). Etwas verwundert machten wir uns auf den Weg Richtung Kayhude, wo wir zwischen 09:00 Uhr und 10:00 Uhr unseren Hirvigo zurückgeben mussten.

Pünktliche wie eine Schweizer Uhr standen wir vor den Toren der Abgabestelle – vor den verschlossenen Toren der Abgabestelle. Winteröffnungszeiten: 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Egal, beim Yatzy geht eine Stunde schnell vorbei.

Bye Bye Hirvigo – es war schön mit dir!

Nach ein, zwei Blicken in sowie um Hirvigo herum war dann auch die Rückgabe abgehandelt und unser Taxi war auch schon unterwegs. So schlenderten wir noch durch einige grosse Verwandte von Hirvigo und staunten, was für riesige, fahrbare Häuser es zu kaufen gibt – mit dem nötigen Kleingeld…

Nach einer gemütlichen Taxi-Fahrt schleppten wir unser Gepäck auf Gleis 14, wo unser Zug in 2h eintreffen sollte. Abwechslungsweise stand jemand von uns Wache bei dem Gepäck, während der andere den Bahnhof erkundete. Denn freie Schliessfächer suchte man vergebens. Wobei dies auch nichts gebracht hätte, für unser Gepäck wäre wohl ein Schliessraum nötig gewesen…

Gepäck-Wache in Hamburg

So vergingen auch die 2h Wartezeit am riesigen Hamburger Bahnhof wie im Flug und der schier endlos scheinende ICE fuhr ein. Froh über die reservierten Plätze im überfüllten Zug, stopfen wir die ganze Gepäckablage des 6er-Abteils mit unseren Habseligkeiten voll. Glücklicherweise setzten sich ausschliesslich nette, verständnisvolle Mitfahrer zu uns. Und das wichtigste; sie hatten nicht viel Gepäck…

Kurz vor Basel stiessen dann auch die ersten Schweizer dazu; endlich konnte man wieder sprechen, wie einem der Schnabel gewachsen war. Beim netten Austausch von Ferien-Erlebnissen vergingen dann auch die letzten Kilometer rasant – Willkommen in der Schweiz!

Auch hier wendeten wir die bewährte Aufteilungstaktik an: ein Wächter und ein Späher. Dann ging’s auch schon los in Richtung Hauptstadt, in einem für uns alleine beschlagnahmten 4er-Abteil. Noch ein kurzer Umstieg in Bern und schon befanden wir uns im Schwarzenburger-Schnägg. Glücklicherweise erreichte aber auch der irgendwann sein Ziel!

Entsetzt mussten wir feststellen, dass während unserer Abwesenheit KEIN Lift eingebaut wurde. Doch auch diese letzte Hürde überwanden wir „problemlos“. Schlüssel rein, Türe auf: „Die Wohnung ist ja extrem leer!“ – komische erste Worte beim Betreten unserer 68 m². Doch gegenüber Hirvigo fühlten sie sich an wie eine riesige Loft-Wohnung. Herzliche Präsente und leckere Verpflegung für den Sonntag machten die Heimkehr perfekt! Merci viu mau!

Das war’s nun also. Unsere Reise durch den Norden geht hier und jetzt zu Ende. Schön war’s, eindrücklich und unvergesslich. Nun heisst es wieder ankommen im Alltag – die gewonnen Erfahrungen werden uns sicherlich noch lange in eben diesem begleiten.

So war’s das dann auch für hirvigo.ch – dies war unser letzter Beitrag.
Obwohl, nicht ganz. In einem späteren Beitrag wollen wir noch unsere Highlights und unsere komplette Reiseroute zusammenfassen. Dafür müssen wir die Reise aber noch etwas Revue passieren lassen – schaut doch gerne einfach ab und zu vorbei, es würde uns freuen!

Ein Fazit können wir bereits heute preisgeben:
Skandinavien, wir kommen wieder!


4 Replies to “Tag 55: Zurück zu Hause”

  1. Wir staunten über soviel Gepäck.
    Das erfüllte sicher seinen Zweck.
    Willkommen wieder daheim,
    beim Bekannten -Verein.
    Die Reise in den Norden hatte sicher seinen Wert.
    gut gemeistert und sie war bemerkentswert.

  2. So jetz isches sowit, z‘letscht mau, hani gwartet uf das spannende Guetnachtgschichtli oder Guetemorgegschichtli, äs isch sehr schön wie dir das hit dürezoge u wie flissig dir sogar i dä Ferie sit.🤗🤗
    I schicke äs grosses MERCI
    😘😘

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