Tag 34: Skuleskogen Nationalpark

Hirvigo beim morgendlichen Lüften
Hirvigo beim morgendlichen Lüften

Nach dem standardmässigen Morgenritual war es unsere Idee, Umeå zu erkunden. So suchten wir auf dem Navi nach schönen Plätzchen und wurden in der Nähe eines Sees fündig. Unser liebes Navi „Here we go“ wusste wohl nicht, was das rote Schild mit dem durchgestrichenen Auto zu bedeuten hat. So versuchten wir die Anfahrt von der anderen Seite. Davon hielt uns kein Schild, jedoch zwei Schranken erfolgreich ab… Im Wohngebiet vor den Schranken parkiert, machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum See. Ein kurzer Blick und der See war gesehen. Die Temperaturen, die dicken Wolken und die städtische Umgebung konnten uns nicht zum längeren Bleiben begeistern. Wir sparten uns die Zeit lieber für die Wanderung im angestrebten Nationalpark auf.

Steile Zufahrt zum Nationalpark
Steile Zufahrt zum Nationalpark

Obschon wir uns bereits seit gestern in einer Stadt am Meer befinden, haben wir dieses noch nicht zu Gesicht bekommen. So starteten wir voller Meerblick-Hoffnung unsere Route entlang des Meeres in Richtung Skuleskogen (Nationalpark). Die Route entpuppte sich leider als wenig „meerblick“-reich. Kein Meer in Sicht, auf der ganzen Strecke zum Park. Dieser versteckte sich hinter einer steilen Andrea-Strasse und empfing uns mit einem hölzernen Eingangstor inkl. Holzwandersteg.

Erster Punkt der heutigen Wanderung: Karte genau lesen! Wir haben ca. 3h Zeit und haben nicht vor, im Park zu übernachten. Wir entschieden uns für einen ca. 8km langen Rundweg (nach zweimaliger Prüfung bestätigt). Bereits nach 800m wurde unser Wunsch nach Meer dann auch erfüllt: an einem hölzernen Picknick-Tisch am Meer genossen wir unser Mittagessen.
Frisch gestärkt und voller Tatendrang erklommen wir den „Berg“ und erreichten zwei Bergseen wie aus dem Bilderbuch. Das Wasser stand komplett still, wodurch sich die Landschaft glasklar spiegelte.
Beim Einmarsch der Franzosen (eine Gruppe von französisch sprechenden Jugendlichen) entschieden wir uns, Reissaus zu nehmen.

Nur weniger Schritte von den Seen entfernt lichteten sich die Bäume und es offenbarte sich uns eine wunderschöne Aussicht. Nach dem Geniessen kam der Abstieg. Auf der Karte zwar bemerkt, jedoch mit einem „Aba, wird schon geh’n“ abgetan, ging’s schier senkrecht nach unten. So kletterte Lukas mit, und Andrea ohne viel Freude über die Felsen Richtung Meer. Unten angekommen, mussten wir witterungsbedingt einen Zahn zulegen wodurch Hirvigo uns noch beinahe trocken in Empfang nehmen konnte.

  • See in Umeå
    See in Umeå

Nach einer weiteren, durch das Wetter weniger spektakulären Fahrt in den Süden, sitzen wir nun auf einer Lichtung in der Nähe eines schönen Steinufers. Gesehen haben wir davon noch nichts, doch morgen früh, sofern das Wetter stimmt, wagen wir einen Blick.


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